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Die Künstlerin geht aus dem Bild

Aktualisiert: 11. Nov. 2023

Ich nehme Bleistift und zeichne meine Visionen auf weiße Blätter. Ich lasse meine Ideen zu Materie fließen. Meine Gedanken formen sich zu Strichen und Punkten, welche meine Hände zu Papier bringen.



Das Bild ist in meinem Geist. Wenn ich loslasse, läuft es wie von selbst aus mir heraus. Halte ich fest, blockiere ich die Energie und es stockt. Ich verkrampfe, halte stärker fest, will mit Macht kontrollieren. Bin blind für Wunder von außen, neue Farben und Formen, die das Kunstwerk bereichert hätten.



Es darf einfach fließen, wenn ich mich meinem Bild hingebe, vertraue, dass es genau das ausdrückt, was ich sein möchte.



Meine einzige Aufgabe ist es, Bilder zu kreieren und zu 102 Prozent daran zu glauben. Dann lasse ich alles los und vertraue darauf, dass die anderen spüren, was zu tun ist. Mit dem energetischen Feld, welches ich geschaffen habe, ziehe ich das an, was ich bin und das ist großartig.


Ich höre auf zu kämpfen. Es ist die Liebe, die durch mich spricht und die alles wie von Zauberhand zusammenfügt. Das schönste, brillanteste und einzigartigste Kunstwerk formt sich.

Ganz ohne mein zutun.

Ich bringe den Fluss nur durcheinander. Deshalb geht die Künstlerin, nach dem Malen aus dem Weg.



Pinsel, Farben
Die Künstlerin geht aus dem Bild

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